Interaktive Tafeln

 

Artikel über den Workshop

Während der Sommeruni gab es auch einen Workshop zu interaktiven Tafeln.

Interaktive Tafeln ähneln den bekannten Schultafeln, in dem Sinne, dass es ein großer Bereich an einer Wand ist, an dem Dinge sichtlich aufgeführt werden können. Der Unterschied zu den alten Tafeln ist, dass sich die interaktiven Tafeln der heutigen Zeit angepasst haben und im Fortschritt der Computertechnik entwickelt wurden. Zusammen mit einem Laptop und verbunden mit einem Beamer oder Projektor, dem White Bord(Begriff für diese Tafel) und der entsprechenden Computer Software können Informationen direkt auf dem White Bord verfasst werden. Der dazugehörige Stift nennt sich Zauberstift und er ist vorstellbar wie eine Computermaus. Die Spitze des Stiftes ermöglicht das Schreiben von Informationen am White Board.

Das Ziel des Workshops ist es, dass die Studenten in Kleingruppen ein Portfolio zum Umgang und Einsatz von Interaktiven Tafeln mit Auditiven Medien z.B. Hörbücher (oder anderen Lernfeldern) erstellen.

Der Workshop erfolgte so, dass alle in einem großen Kreis an ihren Laptops sitzend überwiegend selbstständig arbeiten. Die Studenten haben das Programm „Interwrite“ auf ihre Laptops herunter geladen. Die beiden Seminarleiter Andi Hülsen und Ronny Strompf kennen zwei Programme, die man einfach aus dem Internet herunter laden kann und erforderlich für das Arbeiten mit den Interaktiven Tafeln ist. Zum Testen dieses Programm gibt es eine Testversion zum Herunterladen, die einem für 30 Tage zur Verfügung steht. Danach kann entschieden werden, ob diese gekauft wird oder nicht.

Im Verlauf des Workshops haben die Seminarleiter an den Tafeln ein paar Beispielübungen für den Umgang mit den Tafeln vorgeführt.
Die beiden Seminarleiter Andi und Ronny sind beide Medienpädagogen bei „Die Motte“ (Kultur und Bildung) in Hamburg. Hauptsächlich erstellen sie gemeinsam mit Kindern Hörbücher.

Sie arbeiten seit ca. 2 Jahren mit den interaktiven Tafeln. Erste Erfahrungen in diesem Bereich haben sie in einer Schule gesammelt und zwar haben sie den Umgang mit den Tafeln von einer 5. Klasse beigebracht bekommen. Die neuste Technik begeisterte sie dermaßen, dass sie sehr bemüht sind diese Erfahrungen weiterzutragen. Ist die Arbeit mit den Interaktiven Tafeln einmal richtig erlernt, ist es kinderleicht umzusetzen und ein Multi-Mediales-Arbeiten wird möglich.
Die Tafeln verfügen wie ein Computer über verschiedene Tools und Funktionen, z.B. kann direkt aus dem Internet über die Tafel Bilder aufgerufen und eingefügt werden, Texte markiert, falsch Geschriebenes wegradiert und natürlich auch normal geschrieben werden.

Eingesetzt werden diese Tafeln nicht nur im schulischen Bereich, sondern in allen möglichen Berufsfeldern wo man mit Präsentationen arbeitet, so z.B. in Bildungszentren, bei Fortbildungen oder in Banken. Halt überall dort, wo man interaktiv etwas präsentieren möchte.

Bislang sind die interaktiven Tafeln leider noch nicht allzu publik in den Schulen, da sie sehr teuer sind. Einige Schulen kaufen diese Tafeln und Softwares und haben dann kein Geld mehr, um ihre Lehrer entsprechend zu schulen.

Ein Stimmungsbild

neu, Kreativität, entspannend, erquickend, frustrationsreich, interessant, störanfällig, chaotisch, vielfältig, liebevoll chaotisch, modern, erstaunlich, genervt, individuell – jeder kann etwas ausprobieren, interaktiv, spannend, fortschrittlich, sehr entspannend mit Info, lockere Seminarleiter, easy learning, praktisch

 

Persönliches Statement

Der Fortschritt der Technik sollte auch an der Universität berücksichtigt werden. Gespräche mit weiteren Studenten ließen durchklingen, dass das Arbeiten mit Interaktiven Tafeln zunehmend erforderlich und Grundvoraussetzung an Schulen wird.

Unserer Meinung nach sollte in einem Modul bis zum Bachelor unter dem Titel „Interaktive Tafeln“ eine Pflichtveranstaltung besucht werden. Dieser Kurs wäre sehr praxisnah und könnte in dem späteren Beruf leicht eingesetzt werden.

von: Anja B. und Lena S.