Die Idee des Social Webs ist es, soziale Interaktion auf Internetplattformen zu intensivieren. Zwar genießen Facebook, Twitter und co. enormen Zulauf, kaum ein Nutzer ist sich jedoch der Gefahren bewusst, die solche Dienste bergen können.
Im Workshop Social Web werden in einzelnen Arbeitsgruppen Online-Plattformen analysiert, die Internetbenutzer miteinander vernetzen. Dabei geht es über das simple Erproben der Seitenpotentiale hinaus.
Anonymität im Netz - geht das?
Scheinprofile (‚fake accounts‘) werden erstellt, um einerseits die sozialen Netzwerke auf Sicherheitslücken hin zu testen und andererseits Verhaltensmuster verschiedener Altersgruppen und Geschlechter zu ermitteln: Stimmt es, dass alle weiblichen User über 35 Jahren ‚Farmville‘ spielen? Und wie leicht ist es für Erwachsene, sich frei in einem Kinder-Chat zu bewegen?
Neben den streitbaren Portalen wird jedoch auch eine Vielzahl an Alternativen aufgezeigt, die es ermöglichen, sich bedenkenlos im World Wide Web auszutauschen.
Interaktion mal anders - ein Webtalk zum Thema Cartoons und Bildung
Ziel des Workshops ist nicht nur ein Sich-Bewusst-Werden über die Jugendkultur des 21. Jahrhunderts, sondern vielmehr ein Reflektieren über das eigene Verhalten in sozialen Netzwerken und die Spuren, die man hinterlässt.
Somit ist die Problematik gleichermaßen im Schulkontext wie auch im medien-gefluteten Alltag relevant.
Von Lidia & Elisa
Der Workshop in Worten
„Vielfältig, Praxis, interessenorientiert, kreativ, Facebook, Freiarbeit, aufschlussreich, interessant, abwechslungsreich, Selbstbestimmung, informativ, Internetplattformen, flexibel, vielseitig, erschreckend.“