Methodische Begründung

Nach der Begrüßung beginne ich die Stunde damit, dass ich ein Schraubglas vor den Augen der Schüler zuschraube und es rumgebe. Dazu frage ich die Schülerinnen und Schüler um welches Thema es sich heute handelt. Diese Methode soll die Schülerinnen und Schüler dazu anregen sich eigenständig mit einem stillen Reiz zu beschäftigen und damit eine verstärkte Neugier und Motivation zu mobilisieren. Die Durchführung erkläre ich an der Tafel anhand von Schaubildern, damit jedem Schüler die Aufgabenstellung klar ist. Es wäre auch möglich die Durchführung von einem Schüler oder einer Schülerin erklären zu lassen.

Die Schülerinnen und Schüler sitzen bereits in Gruppentischen, daher muss ich vor der Stunde nur ein paar Tische verrücken, um gleich große Gruppen zu erhalten. Die Sitzordnung der Gruppentische wurde von der Klassenlehrerin festgelegt, daher kann ich von einem störungsarmen Zusammenarbeiten in den Gruppen ausgehen. Innerhalb der Gruppen verteile ich Aufgaben: zwei Materialbeauftragte, ein Protokollant und ein bis zwei Beobachter. Für die einzelnen Aufgaben in der Gruppe bereite ich Namensschilder vor und gehe von Tisch zu Tisch, um die Aufgaben zu verteilen. Dabei können die Schülerinnen und Schüler sich selbst die Aufgaben aussuchen und ich helfe nur, wenn es Entscheidungsschwierigkeiten gibt. Dadurch fühlen sich die Schülerinnen und Schülern für ihre Aufgabe innerhalb der Gruppe verantwortlich und sind motivierter mitzuarbeiten und der Versuch läuft insgesamt geordneter ab. Nach dem Versuch zeige ich mit einem aufgeblasenem Wasserball und einer Wasserschüssel noch einmal, dass Luft leichter ist als Wasser, in dem ich den Ball auf das Wasser lege und er oben schwimmt. Diese visuelle Verdeutlichung festigt das Lernergebnis. Die Arbeitsanweisung und die Durchführung sind sowohl auf der Tafel, als auch auf dem Arbeitsblatt in visueller Form, dass heißt in Form von Bildern, da diese besser aufgenommen und verstanden werden. Dieser Punkt ist wichtig für den korrekten Ablauf des Versuches, damit auch jeder Schüler und jede Schülerin die Möglichkeit hat, den korrekten Versuch zu beobachten. Die Erklärung wird in schriftlicher Form abgefragt, da eine eigene mündliche Formulierung für einige Schülerinnen und Schüler zu anspruchsvoll wäre und für ihre Mitschüler schwer zu folgen wäre. Durch den Lückentext werden auch schwächere Schülerinnen und Schüler auf die richtigen Antworten gelenkt.

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