Ich habe schon sehr viel über Portfolios erfahren und möchte dies in einer Tabelle, strukturiert nach positiven und negativen Merkmalen und Folgen, vereinigen.
| positiv | negativ |
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alle Dokumente an einem Ort Stärken das Selbstvertrauen Kompetenzorientierte Leistungsbewertung Entdeckung von Talenten Förderung von selbstbestimmten Lernen Förderung von Selbstreflexion Unterstützung von Kommunikation Macht Lernentwicklung sichtbar Liefert Verbesserungsvorschläge für Unterricht Schatzsuche statt Fehlerfahndung Unterstützung von Elternarbeit Macht Mut, sich neuen Herausforderungen zu stellen („Das hab ich alles schon dazugelernt? Dann schaff ich das Neue auch!“) Individualisierung des Lernens und Beurteilens Förderung der Selbstständigkeit Hilft bei Entwicklung der Persönlichkeit Planung eigener Lernziele Berücksichtigung von Interessen der Schüler Möglichkeit der fächerübergreifende Arbeit Portfolio der Dinge Selbstfindung lebenslanges Lernen |
Keine festen Bewertungskriterien Hoher Arbeitsaufwand Erfordert lange Planungszeit Große Verantwortung Selbstvermarktung Wille nach Selbstoptimierung Schwierig mit Lehrplan zu vereinbaren Selbstzwang Selbst-Disziplinierung Steigerung des Leistungsdruckes Konkurrenzkampf Selbststeuerung als Scheinlösung des pädagogischen Dilemmas Einpflanzung neoliberaler Denkweisen |
Quellen:
Katarina Raker und Wilfried Stascheit (2006): Was ist Portfolioarbeit? Mülheim: Verlag an der Ruhr
und alle bisher genannten Quellen